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Herzlich Willkommen bei MAI!

Auf diesen Seiten möchten wir Ihnen das Projekt MAI "Mentoring für Ausbilder/innen in Unternehmen mit internationaler Unternehmensführung" vorstellen. MAI war ein Projekt der INBAS GmbH zur Unterstützung der Ausbildungsbereitschaft internationaler Unternehmen. Finanziert wurde das Projekt vom 1. Juni 2006 bis zum 30. Juni 2008 aus Mitteln des Hessischen Ministeriums für Wirtschaft, Verkehr und Landesentwicklung sowie aus dem Europäischen Sozialfonds.

MAI wendete sich an erstausbildende Unternehmer/innen mit Migrationshintergrund, die im Rahmen des Projektes "IUBA - Internationale Unternehmen bilden aus" in den IHK-Bezirken Frankfurt am Main, Darmstadt und Offenbach neue Ausbildungsplätze eingerichtet hatten. Ebenso angesprochen waren erfahrene Ausbilder/innen, die Interesse zeigten, diesen Betrieben im ersten Ausbildungsjahr mit ihren vielfältigen Kenntnissen zur Seite zu stehen. Beide Seiten hatten die Möglichkeit, ihre Erfahrungen mit dem Mentorenprogramm zu reflektieren und gleichzeitig ein Netzwerk auf- bzw. auszubauen, das neue Kooperationsmöglichkeiten bot.

Weitere Informationen erhielten die Ausbilder/innen in einer 10-teiligen Informationsreihe. Ziel der Aktivitäten des Projekts MAI war es, dazu beizutragen, dass die Unternehmen Ausbildung als dauerhaften Bestandteil ihrer Betriebskultur und Personalpolitik etablieren. Das Engagement und die Motivation der Ausbilder/innen sollte durch Erfolgserlebnisse erhalten, die Ausbildungsbereitschaft der Betriebe langfristig gesichert werden.

Die INBAS GmbH arbeitete bei der Umsetzung des Projektes MAI eng mit den IHKs Frankfurt am Main, Darmstadt und Offenbach zusammen.

Thematische Schwerpunkte

Das Mentorenprogramm bot erstausbildenden Unternehmen mit besonderem Unterstützungsbedarf die notwendige individuelle Unterstützung durch erfahrene Fachleute, die ihr Wissen an Ausbilderinnen und Ausbilder mit Migrationshintergrund weitergaben.

Zur Gewinnung von Mentor/innen wurden Kontakte zu den lokalen Freiwilligenagenturen aufgebaut, ausbildende Firmen angesprochen sowie gezielte Öffentlichkeitsarbeit unter Nutzung lokaler Medien betrieben. Die Mentor/innen wurden in Einzelgesprächen ausgewählt und nahmen im Vorfeld an Schulungen teil, die sie auf ihre Tätigkeit vorbereiten. Parallel zur Mentorentätigkeit konnten sie in begleitenden Workshops ihre Erfahrungen austauschen, sich vernetzen und ihre Kompetenzen in Sachen Beratung und Gesprächsführung ausbauen. Die Mentorentätigkeit wurde ehrenamtlich ausgeübt.

Die Auswahl und Gewinnung geeigneter erstausbildender Unternehmen als Mentees verlief in enger Zusammenarbeit mit den zuständigen IHK-Sonderberater/innen. Die gebildeten Mentoringtandems arbeiteten in der Regel mindestens ein Jahr zusammen, Inhalt der Gespräche waren berufspädagogische und zwischenmenschliche Fragestellungen. Ergänzend zu den Gesprächen wurden den Ausbilder/innen eine Reihe von Informationsveranstaltungen zu ausbildungsrelevanten Themen angeboten, die Themen der Reihe orientieren sich an dem durch die Mentor/innen rückgemeldeten Bedarfen an Information.

Das Projekt wurde begleitend evaluiert, die gewonnenen Erfahrungen in einer Fachkonferenz diskutiert.

Leistungen im Überblick

Weitere Informationen zur Arbeit des Instituts für berufliche Bildung, Arbeitsmarkt- und Sozialpolitik finden Sie auf der INBAS-Homepage.

Gefördert durch:
Hessisches Ministerium für Wirtschaft, Verkehr und Landesentwicklung (Logo) Europäische Union - Europäischer Sozialfonds (Logo)